Workshop, Symposium, Ausstellung

Artists as Independent Publishers

Ein Kooperationsprojekt der Hochschule für Künste Bremen (HfK) mit vier europäischen Kunsthochschulen sowie dem Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg.

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Ausstellungsplakat, Flyer, Programm (Design: Anna Lena von Helldorff)

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Christoph Ruckhäberle stellt seine Arbeit und den LUBOK Verlag vor.

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Lecture-Performance „Séance de lecture“ von Dominique Hurth

Am 3. Mai 2016 eröffnete im Zentrum für Künstlerpublikationen in Bremen eine Ausstellung mit aktuellen Künstlerbüchern von Studierenden aus Bremen, Wien, London, Bergen und Stockholm. Den Auftakt bildete ein öffentliches zweitägiges Symposium mit acht internationalen Gästen. Die Veranstaltungen sind Teil des HfK-Projektes „Artists as Independent Publishers“. Als interdisziplinäre Lehrveranstaltung, internationale Kooperation, Ausstellungszyklus und Symposium möchte „Artists as Independent Publishers“ Tendenzen und Möglichkeiten in der aktuellen Kunst aktiv aufnehmen, erforschen und mitgestalten.

Das Projekt wurde von Prof. Katrin von Maltzahn und Anna Lena von Helldorff (HfK) initiiert und findet seit Anfang 2015 im Verbund mit vier weiteren europäischen Kunstuniversitäten statt – Universität für angewandte Kunst Wien, Royal College of Art, London, Bergen Academy of Art and Design sowie Royal Institute of Art, Stockholm. Das Thema „Künstlerbuch“ und „Publizieren als künstlerische Praxis“ wurde parallel an den unterschiedlichen Partnerschulen individuell bearbeitet.

Die HfK veranstaltete im November 2015 einen zweiwöchigen Workshop, der offen für Studierende der Freien Kunst, des Design und der Digitalen Medien war. Die Teilnehmer*innen erstellten Künstlerbücher mit frei gewählten Druckmedien und Inhalten. Im Zentrum standen Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Arten von Künstlerbüchern als zeitgenössisches Ausdrucksmittel von Künstler*innen und Gestalter*innen. Das Künstlerbuch wurde als Mittel für kritische Befragungen, als Plattform für Kommunikation zwischen unterschiedlichen künstlerischen Vorgehensweisen sowie als autonome künstlerische Ausdrucksform reflektiert.

Ab Mai 2016 mündete das Projekt in gemeinsamen Ausstellungen in Bremen, Bergen, Wien, Stockholm und London. Neben der praktischen Produktion von Künstlerbüchern ging es in dem Projekt auch immer um Untersuchungen darüber, in welchen Formen, mit welchen Mitteln und aus welchen Gründen Künstler*innen heute publizieren. Diese Themen werden im Rahmen des Symposiums gemeinsam mit den acht Vortragsgästen aus unterschiedlichen Perspektiven öffentlich beleuchtet und diskutiert.

Symposium:

Mit Beiträgen von: Vanessa Adler, Berlin (Verlegerin), Burkhard Beschow / Anne Fellner / Julian Irlinger, Berlin + Frankfurt a. M (Künstler*innen), Bernhard Cella, Wien (Künstler, Kurator), Dominique Hurth, Berlin (Künstlerin), Christoph Ruckhäberle, Leipzig (Künstler, Verleger), Elisabeth Tonnard, Leerdam/NL (Künstlerin, Dichterin)