Workshop

Schreiben

Kerstin Preiwuß: BildSpracheBild

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Zeichnungen und Skizzen von Mari Lena Rapprich, 2015

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Zeichnung von Matthias Ruthenberg, 2015

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Zeichnung von Matthias Ruthenberg, 2015

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Detail Textarbeit von Mari Lena Rapprich, 2015

Ankündigungstext:
Was Kunst kann, ist Simultanität erzeugen – wie aber verhält es sich, wenn Kunst auf Sprache trifft oder aber die Sprache in die Kunst tritt oder die Sprache nicht nur bildhaft sondern tatsächlich ins Bild rückt – fängt Kunst dann an zu erzählen? Oder ist es eher so, dass Sprache sich gar auflöst und um den Preis der Bildhaftigkeit ihre Bedeutung aufgibt.
Wir werden die unterschiedlichen Stadien der Materialität von Sprache untersuchen, und die Wirkung die jedes Stadium der (An)Verwandlung von Sprache im Bild nach sich zieht, und wie es sich auf die Gesamtgestalt auswirkt: von der Verdichtung zur integrierten Schrift bis zur Schrift als Bild, von der aufgelösten Schrift, von der störenden Schrift – und was sich daraus ergeben kann, Schrift und Sprache in ihrer Materialität wahrzunehmen.
Ausgangspunkt des Workshops sind die Projekte der Teilnehmer und Beispiele aus der aktuellen wie experimentellen Literatur. Zudem will der Workshop ein Bewusstsein für die Struktur der Sprache vermitteln, für ihre Aussagekraft, aber auch ihre Konventionen und damit Grenzen.

Kerstin Preiwuß, (geb. 1980), lebt als freie Autorin in Leipzig.
Studium Germanistik, Philosophie und Psychologie | Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig | 2006 Debüt mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen« | 2008 Hermann-Lenz-Stipendiatin | 2010–2012 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift Edit | 2012 Zweiter Gedichtband »Rede« & Aufnahme in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres 2012 | Mondseer Lyrikpreis | 2014 Romandebüt »Restwärme« (Berlin Verlag)
http://kerstin-preiwuss.de